Die Dankbaren sind glücklich

“Danke”, ein kleines Wort, das grosses Bewirken kann, vor allem wenn es von Herzen kommt und spürbar ist. Die Augen strahlen und das Herz lacht mit. Das Wort “Danke” widerspiegelt eine dankbare Einstellung: Wir erkennen und anerkennen, was ein anderer für uns tut und nehmen es nicht als selbstverständlich hin. Nur wer zum Dank bereit ist, nimmt die positiven Seiten des Lebens und die Bemühungen seiner Mitmenschen überhaupt erst wahr. Er drückt Anerkennung und Wertschätzung aus und dies erfreut im Endeffekt beide Seiten. Der Dank ist eine emotionale Form der Belohnung für den Schenkenden und motiviert ihn, sich dem anderen gegenüber weiterhin freundlich gesinnt zu zeigen. Bleibt der Dank dagegen aus, kann die Hilfsbereitschaft und das Wohlwollen schnell einen empfindlichen Knacks bekommen. Selbst langjährige Beziehungen können darunter leiden, wenn ein verdienter Dank ausbleibt.

Gründe für das Auslassen eines Dankes:
Es gibt verschiedene Gründe wieso es einem Menschen schwerfällt Dankbarkeit zu zeigen und zu empfinden:
- Sie haben es nicht gelernt, Bemühungen anderer zu honorieren
- Sie betrachten die Unterstützung für selbstverständlich
- Sie sind gedankenlos
- Sie sind auf etwas anderes konzentriert
- Sie denken schlicht und einfach nicht darüber nach, was andere brauchen
- es ist ihnen unangenehm abhängig, in jemandes Schuld zu stehen.
D.h. wird mir etwas Gutes getan oder eine Aufmerksamkeit zuteil, erhalte ich eine Art Geschenk, über das ich keine Kontrolle habe - ich werde abhängig, ich stehe in der Schuld des Schenkenden, denn ich habe etwas erhalten, das ich nicht zu verdienen brauchte. Der Dank kann dieses Ungleichgewicht wieder ausgleichen. Wird es versäumt, bemerken Menschen dies: “Die Person hat sich nicht mal bedankt.”

Dankbarkeit
Dankbarkeit ist der Wille das Gute zu sehen. Diese Bereitschaft kann und muss jeder Einzelne bei sich selbst fördern und pflegen. Sie ist das Schmiermittel für bessere Beziehungen und ein wahrer Beziehungskitt.

Nehmen wir uns Zeit zum Innehalten, zur geistigen Rast und Besinnung. Nur dann gelingt es uns, dankbare Haltung in unserem Leben zu etablieren, den Blick auf das Gute und Schöne zu richten und uns an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Im Endeffekt sind nicht die Glücklichen dankbar, sondern es sind die Dankbaren, die glücklich sind.